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Studie: Was Makler wirklich für Software ausgeben


21.07.2014  |  

Im Rahmen einer Trendstudie wurden rund 700 Versicherungsvermittler unter anderem auch zu ihrer IT-Nutzung befragt. Das Ergebnis lässt auf ein erhebliches ungenutztes Potenzial für Beratungs- und Verwaltungssoftware schließen.
 
Die Studie wurde von der MÜTZEL Versicherungsmakler AG und JCP Consulting GmbH initiiert und von der Fresenius Hochschule in Köln durchgeführt. Ziel war eine Bestandsaufnahme des Marktes in wesentlichen Existenzfragen. 693 Fragebögen der Online-Umfrage waren vollständig, der durchschnittliche Vermittler betreut demnach weniger als 500 Kunden und hat bis zu 2.500 Verträge in der Verwaltung. 60 Prozent der Betriebe erzielen einen Jahresumsatz zwischen 50.000 und 250.000 Euro.

Laut der Studie nutzen 19 Prozent der Teilnehmer „fast immer“ eine Software zur Präsentation oder Beratung während eines Beratungsgesprächs. 41 Prozent setzen sie manchmal ein. Jeder fünfte Vermittler lehnt Software-Unterstützung beim Beratungsgespräch kategorisch ab während 17 Prozent keine Software nutzen, dies aber gerne tun würden. Fazit: Es herrscht Interesse, das aber noch nicht konsequent umgesetzt wird.

Der Markt ist stark segmentiert, was auch die Bereitschaft, in IT zu investieren anbelangt. 39 Prozent der befragten Versicherungsvermittler geben unter 1.000 Euro pro Jahr für Softwarelizenzen aus. 28 Prozent wenden zwischen 1.000 und 2.000 Euro für IT-Systeme auf, während jeder fünfte Vermittler (21 Prozent) Kosten zwischen 2.000 und 5.000 Euro im Jahr verzeichnet. 5 Prozent geben zwischen 5.000 und 10.000 Euro aus und nur 3 Prozent zahlen mehr als 10.000 Euro für ihre Software-Lizenzen.

Fragt man nach den konkreten Einsatzbereichen, in denen mehr professionelle IT-Unterstützung gewünscht ist, eröffnet sich ein weites Feld. 68 Prozent möchten sich Support bei der systematischen Steigerung ihrer Umsätze im Bestandsgeschäft mit mehr Haftungssicherheit. 60,3 Prozent benannten den Bereich der individuellen und schnellen Einstellung von Angeboten durch automatisierte Beratungsprozesse. An dritter Stelle (57,9 Prozent) folgte der Wunsch nach Software-Support bei ganzheitlicher Kundenberatung durch eine einheitliche Kundenauswertung – auch im gewerblichen Bereich.

Eher weniger IT-Unterstützung benötigen die befragten Vermittler bei der effektiveren Steuerung ihrer eigenen Vertriebsaktivitäten und Außendienstmitarbeiter. Das das Vertriebscontrolling hier zuerst genannt wird wundert nicht, denn die meisten der befragten kleinen und mittelständischen Vermittler haben keine oder nur wenige Mitarbeiter. Mehr als jeder dritte Umfrageteilnehmer (37,3 Prozent) sieht hier keinen IT-Bedarf. Bei der effektiven und flexiblen Erstellung von Ausschreibungen (31,9 Prozent) und der systematischen Planung von Marketingmaßnahmen (28,5 Prozent) sieht eine starke Minderheit ebenfalls keinen IT-Bedarf.

Foto: Mützel Versicherungsmakler / Fresenius Hochschule Köln

von OL Zurück zur Newsübersicht

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