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Prognose für 2015: „Software wird überall sein“


11.12.2014  |  Beratung, Verwaltung, Vergleich

Das IT-Unternehmen Perforce Software hat vier große Technologietrends für 2015 ausgemacht. Der Tenor lautet: Produktentwicklungs- und Produktdesign-Teams werden zunehmend Technologien und Best Practices aus der Softwareentwicklung übernehmen.
 
„2015 werden wir erstmals wirklich zu spüren bekommen, was nun bereits seit Jahren prognostiziert wird: dass Software überall sein wird“, erklärt Christopher Seiwald, Gründer und CEO von Perforce. „Andere Branchen und Fachbereiche werden Technologien und Best Practices aus der Softwareentwicklungsbranche übernehmen. Diese wird sich ihrerseits weiterentwickeln, um die Masse an miteinander verbundenen Geräten bewältigen zu können.“
 
Die vier Vorhersagen von Perforce für 2015 lauten:
 
- Das Internet der Dinge definiert Zusammenarbeit neu: In smarten Geräten verbinden sich Hardware und Software. Entsprechend werden die Teams, die an diesen Komponenten arbeiten, ebenfalls enger zusammenarbeiten müssen. Softwareentwickler werden entsprechende Programmierschnittstellen (APIs) ständig im Blick haben müssen, um sicherzustellen, dass sich die Millionen von Geräten auch nahtlos untereinander und mit dem Internet verbinden können. An diese veränderten Anforderungen funktionsübergreifender Teams werden sich Unternehmen mit neuen Methoden und Technologien anpassen.
 
- DevOps und Continuous Delivery kommen auch außerhalb der Softwareentwicklung zum Einsatz: Beide haben zwar ihre Wurzeln in der Softwareentwicklung, ihre zentralen Prinzipien für Zusammenarbeit und Automatisierung werden sich jedoch auf Teams im ganzen Unternehmen ausbreiten. 2015 werden Fachdisziplinen wie etwa Design Engineering Softwareentwicklungsmethoden wie Versionsmanagement übernehmen. Auf diese Weise werden Unternehmen in unterschiedlichen Branchen effizienter und produktiver werden.
 
- Sicherheitsrisiken durch verwundbare Software werden immer häufiger auftreten und Bugs wie Heartbleed zum Alltag werden. Das Internet der Dinge wird durch APIs zu Geräten, die zuvor nicht vernetzt waren, neue Möglichkeiten für Sicherheitslücken eröffnen. 2015 wird der erste weitreichende Sicherheitsvorfall im Internet der Dinge zu beklagen sein, entweder in Form eines Fehlers bei der Datenerfassung oder -übertragung oder in Form einer Datenschutzverletzung.
 
- Selbstfahrende Autos kommen dem realen Einsatz wieder einen Schritt näher: Auch wenn die Technologie hinter dem selbstfahrenden Auto bereits verfügbar ist und Prototypen erfolgreich gebaut wurden, werden weiterhin Bedenken in Bezug auf die Haftung, Versicherung sowie rechtliche Implikationen bestehen. Die Automotive-Branche wird 2015 deutliche Fortschritte machen, solche Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, doch vor Ende des laufenden Jahrzehnts werden sich diese nicht etablieren.

Foto: © mikkolem - Fotolia.com

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